SITGES. DER WEG DER "INDIANOS"
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Mit Erlass des Gesetzes über den freien Handel mit Amerika im Jahre 1778 sahen viele junge Leute aus Sitges der Chance entgegen, in der neuen Welt Reichtum zu erlangen.

Viele dieser jungen Menschen zog es an die Küstenregion der Karibik, besonders nach Kuba, wo sie in Häusern und Warenlagern in den Städten Havanna und Santiago de Cuba Arbeit fanden.

Auf der karibischen Insel wurden verschienede Exportprodukte angebaut, darunter zum Beispiel Baumwolle, Zucker, Kaffee, Mais, Kartoffeln, Tabak, Kakao, Vanille, verschiedene Holzarten sowie Pflanzen, die zum Färben von Stoffen verwendet wurden.

Viele der jungen Leute kehrten als reiche Männer nach Sitges zurück, andere widerum schafften es nicht, ihren Traum zu verwirklichen. Aber jene, die mit großem Vermögen heimkehrten, die sogenannten “Indianos”, bauten ihre Häuser im Kolonial- oder eklektischen Stil, pflanzten Palmen in ihre Gärten und etablierten ihre Schirmherrschaft in Wohlfahrts- und Kultureinrichtungen, indem sie den Bau von Schulen, Kirchen und Rathäusern förderten. Sie waren somit die Wegbereiter des Fortschritts und der Moderne.

“El Racó de la Calma” mit dem Palast ”el Palau de Maricel”, “Cau Ferrat”, Residenz des Malers Santiago Rusiñol oder das Haus des Indianos Facundo Bacardí, sind einige Vorschläge für einen Besuch.

Jedoch ist Sitges auch für sein “Festival de cine fantástico” (Filmfestival des phantastischen Kinos) sowie seine Faschingsveranstaltungen weltweit bekannt.

 

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